Über Heartfulness
Heartfulness ist eine einfache Entspannungs- und Meditationstechnik.
Sie lenkt die Aufmerksamkeit zum Herz.
Heartfulness verbindet Herz und Verstand auf natürliche Weise.
So entwickelt sich das Vertrauen in die eigene Intuition.
Heartfulness ist eine weltweite Bewegung, die es Menschen ermöglicht, Frieden in sich selbst zu erfahren und mit anderen zu teilen.
Heartfulness wird in mehr als 160 Ländern und von über 4 Millionen Menschen weltweit praktiziert. Durch unser Netzwerk tausender HeartSpots weltweit und einer eigenen Smartphone-App bieten wir der Welt jeden Tag eine tägliche Praxis, die unser Vermögen weckt, ein einfaches, freudvolles Leben zu führen. Dieses kostbare Geschenk der menschlichen Veränderung wird unentgeltlich angeboten.
Heartfulness Österreich ist ein eingetragener Verein, sämtliche TrainerInnen und Unterstützer arbeiten ehrenamtlich.
Unsere Geschichte
Yoga – ein wesentliches Kulturerbe der Menschheit
„Die Philosophie hinter der uralten Yogapraxis hat zahlreiche Bereiche der indischen Gesellschaft geprägt – von Gesundheit und Medizin über Bildung bis hin zu den Künsten. Auf der Harmonie von Körper, Geist und Seele gründend, fördert Yoga das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden. Die Praxis verbindet Körperhaltungen, Meditation, bewusste Atmung, das Rezitieren bestimmter Worte und weitere Techniken, die darauf abzielen, den Menschen in seiner Entfaltung zu unterstützen, Schmerzen zu lindern und einen Zustand der Befreiung zu ermöglichen. Yoga wird in jedem Alter und ohne Unterschied von Geschlecht, sozialem Hintergrund oder Religion ausgeübt und hat weltweit an Popularität gewonnen.“
(Auszug von der UNESCO-Website)
Heute ist Yoga in weiten Teilen der Welt verbreitet und wurde 2016 als „immaterielles Kulturerbe der Menschheit“ in die UNESCO-Liste aufgenommen.
Wenn wir von Yoga sprechen, denken viele zunächst an die Körperhaltungen des Hatha-Yoga. Tatsächlich umfasst Yoga jedoch ein viel weiteres Feld. Sein eigentliches Ziel ist die Vereinigung des individuellen Bewusstseins mit dem universellen Bewusstsein – und Meditation ist ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg.
Lange Zeit blieb Yoga eine vorwiegend indische Lebensphilosophie, verwurzelt in der vedischen Kultur. Seine Praxis und seine oft asketischen Anforderungen waren schwer mit einem sozialen, familiären oder beruflichen Leben vereinbar, was zur verbreiteten Vorstellung des weltabgewandten Yogis beitrug. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Yoga jedoch weiter – besonders ab dem 19. Jahrhundert, als indische Yogameister auf Reisen und in Vorträgen im Westen neue Impulse setzten. Der bekannteste unter ihnen, Swami Vivekananda, hielt 1893 seine berühmte Rede vor dem Weltparlament der Religionen in Chicago, die die westliche Sicht auf Yoga und die indische Kultur nachhaltig veränderte.
Heartfulness steht in dieser jahrtausendealten Tradition des Yoga, insbesondere des Raja-Yoga, und wurzelt im Sahaj Marg, was auf Sanskrit „natürlicher Weg“ bedeutet. Seine spirituellen Lehrer, wie die großen Yogameister vor ihnen, haben die Welt bereist und zur Verbreitung der Yogakultur beigetragen.
Heartfulness bietet eine zeitgemäße, universelle Methode des Raja-Yoga, die an die Rhythmen und Herausforderungen der modernen Welt angepasst ist. Sie ermöglicht, Meditation in den Alltag zu integrieren, das eigene innere Potenzial zu entfalten und den Weg der persönlichen Transformation zu beschreiten.
Yoga und wissenschaftliche Forschung
Wie lassen sich die Wirkungen von Yoga auf Gesundheit und Wohlbefinden verstehen?
Das alte Wissen des Yoga wurde in Texten wie der Ashtavakra Gita und der Sangeetha Vahista überliefert und schließlich von Patanjali in den Yoga-Sutras systematisch zusammengefasst.
Heute wird weltweit wissenschaftlich geforscht, um die Wirkungen yogischer Praktiken besser zu verstehen, zu messen und nachzuweisen – beispielsweise ihre Effekte auf die Verringerung von Angstzuständen, etwa vor chirurgischen Eingriffen, auf die Verbesserung der Schlafqualität, auf das Gleichgewicht des autonomen Nervensystems (sympathisch und parasympathisch) oder auf die Herzratenvariabilität.
Auch auf persönlicher Ebene ermutigt Heartfulness zu einer wissenschaftlich-experimentellen Herangehensweise an Entspannung und Meditation: durch achtsame Innenschau, Erkundung und Erfahrung dessen, wie diese Praktiken unser tägliches Funktionieren verbessern können – z. B. die eigene Mitte finden, in Stress- oder Wettbewerbssituationen leistungsfähiger sein, klarer entscheiden, die Intuition nutzen sowie Empathie und Mitgefühl entwickeln.
Unser Wirken in der Welt
Heartfulness ist eine Bewegung, die heute auf allen Kontinenten in mehr als 160 Ländern vertreten ist.
Ihre Wurzeln liegen in Indien. Die Organisation, 1945 von Shri Ram Chandra aus Shahjahanpur, einem Meister des Raja Yoga, gegründet, wird seit 2005 vom Department of Global Communications der Vereinten Nationen (DGC) offiziell anerkannt. Im Laufe der Jahrzehnte hat sie sich weiterentwickelt und richtet sich heute nicht mehr nur an Eingeweihte oder passionierte Yoga-Praktizierende, sondern an eine breite Öffentlichkeit, indem sie die bewährten, jahrhundertealten Techniken des Raja Yoga zugänglich macht.
Diese Praktiken wurden von den aufeinanderfolgenden Lehrern vereinfacht und an die Bedürfnisse unserer Zeit angepasst. Sie werden kostenlos allen Menschen und Institutionen angeboten, die sich dafür interessieren – vermittelt durch über 13.000 freiwillige, zertifizierte Trainer weltweit. Maßgeschneiderte Programme unterstützen Schulen, Universitäten und Unternehmen dabei, Stress zu reduzieren, günstige Voraussetzungen für das Lernen zu schaffen und komplexe Situationen besser zu bewältigen.
Der heutige spirituelle Leiter ist Kamlesh Patel. Als indisch-amerikanischer Doppelstaatsbürger verkörpert er in idealer Weise den Dialog zwischen Orient und Okzident. Naturwissenschaftlich ausgebildet, fördert er sowohl die Forschung im Bereich der Meditation als auch eine experimentelle, methodische Herangehensweise an Lehre und Praxis.
Die Heartfulness-Bewegung wächst weltweit in bemerkenswertem Tempo und gewinnt im Minutentakt neue Praktizierende hinzu. Obwohl eine genaue Erfassung kaum möglich ist, wird ihre Zahl derzeit auf rund vier Millionen geschätzt.
Ihr Hauptsitz befindet sich nahe Hyderabad in Indien, im Zentrum eines groß angelegten Projekts für nachhaltige Entwicklung und den Schutz der Biodiversität. Dieser Ort, Kanha Shanti Vanam – der Wald des Friedens – genannt, verkörpert die Vision eines Raumes, in dem Mensch und Natur in Harmonie zusammenleben können, und zeigt beispielhaft, wie sich innere und äußere Ökologie in einem außergewöhnlichen Lebensraum miteinander verbinden lassen.
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